Bergamo 2015 – Bericht

Bergamo: Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Mittwoch, 29.07., 18 Uhr: Wir befinden uns auf einem netten Platz auf dem Obereisenheimer Berg, sehr idyllisch eingebettet in die herrliche Schwanfelder Flur, auf dem aber weder Strom und Wasser noch sanitäre Anlagen zu finden sind. Ab und zu kann man mal ein vereinzeltes Autogeräusch hören.

Freitag, 31.07., 23 Uhr: Neben großen Zelten, Kühl- und Musikanhängern, liebevoll gestalteten Bars und lecker riechendem Essen lauscht man den rockigen Klängen des DJ André oder unterhält sich gemütlich bei einem Drink.

Was war passiert? Mit unermüdlichem Einsatz haben wieder viele fleißige Hände Bergamo zu dem werden lassen, was es schon seit Jahre ist: Eine Feier für jung und alt mit moderaten Preisen und ausgelassener Stimmung.

Während der Freitag temperaturmäßig nicht wirklich an eine laue Sommernacht erinnerte, waren wir dennoch mit der Besucherzahl zufrieden und unser Open-Air begann friedlich und ohne Zwischenfälle.
Am Samstag läutete im wahrsten Sinne des Wortes der von Angelika Sauer vorbereitete und Pfarrer Volker Benkert gehaltene Gottesdienst den Höhepunkt dieses Wochenendes ein, zu welchem eine noch nie da gewesene Anzahl an Gästen kam. Das Thema „Freundschaften“ passte hervorragend dazu, da ohne diese eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen wäre. Auch die leibliche Stärkung nahmen die meisten Gäste noch an und saßen gemütlich beisammen.
Ab 21 Uhr versorgte uns André Müller als „Der Bergamo DJ“ in bewährter Weise mit Musik aus allen Richtungen und Jahren und sorgten für super Stimmung vor der Bühne. Ein wahrer Besucherrekord erfreute uns bei sehr viel sommerlicheren Temperaturen an diesem Abend.

„Mensch, wie lang haben wir uns nicht gesehen!“ – „Na ja, seit letztem Jahr Bergamo halt.“ Ein nicht selten gehörter Satz an jedem Bergamo-Wochenende, der uns das Herz aufgehen lässt. Bergamo ist inzwischen mehr als eine Feier, sie ist zu einer Tradition geworden, zu der viele Schwanfelder gerne wieder heim kommen, „weil halt einfach Bergamo is“.

„Warum verlangt ihr nicht mehr Eintritt? Ihr könntet doch viel mehr verdienen?!“
Auch das ist mittlerweile eine häufig gehörte Meinung. Klar, wir könnten deutlich mehr Profit aus dieser Geschichte machen, uns selbst etwas gönnen, unseren Kontostand deutlich steigen lassen, aber nein! Das wollen wir nicht, denn dann wäre Bergamo nicht das, was es sein soll, einfach eine Feier von Schwanfeldern für Schwanfelder und andere!

Sonntag, 02.08., 8 Uhr: Außer einem Hänger mit Altglas, der noch weggefahren werden muss und den Zelten, die am Montag abgebaut werden, sitzen lediglich ein paar müde Krieger mit Pizza und dem Feierabend-Whisky in der Hand auf dem Boden, zufrieden aber vor allem mit einem Wunsch: das Bett!

Bergamo – eine Schwanfelder Erfolgsgeschichte – Fortsetzung folgt!

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